Tittenbonus?
Sicher kennen viele die Spielereihe “Devil May Cry” um den Dämonenjäger Dante. Als ich meine PS2 hatte, hab ich mir also die Teile sozusagen blind zugelegt und angefangen, sie zu spielen. Ich fand sie – nett formuliert – langweilig.
Zurückgeführt habe ich das auf die (vermeintlich) alte Spielmechanik, die ja schon ordentlich in die Tage gekommen ist. Als ich dann also mal die Devil May Cry 4 Demo im Playstation Store gefunden habe, dachte ich mir “jetzt isses so weit – metzeln mit Schwer und nebenher mal ballern – geile Sache!” … also losgespielt und… mhm, nicht so wirklich das, was ich gedacht hatte. Hab es dann also einfach aus meinem Spielehorizont verbannt und meine Hoffnung aufgegeben, dass mal ein entsprechendes Spiel erscheint, welches ich auch ansprechend finde. Gerade habe ich den Store auf Neuerscheinungen untersucht und siehe da: eine neue Demo. Bayonetta. Schonmal was von gehört, also direkt geladen und losgespielt.
Hierbei handelt es sich im Prinzip um das selbe Spielprinzip wie bei Devil May Cry, nur dass hier statt eines Typen mit Sixpack eine nicht unansehnliche Tussi mit … voluminösen Brüsten über den Bildschirm hopst. Die Spielmechanik ist meines Erachtens nichts anderes als bei DMC, aber es spielt sich einfach “richtiger”. Besonders angetan haben es mir die Finisher, bei denen sich die Kleidung besagter Heldin in ein riesiges Monster verwandelt, welches sich die großen Gegner mit einem beherzten Biss angelt und man durch wiederholtes hämmern auf die Tasten den Druck in 50-Gigatonnen-Schritten erhöhen kann. An sich eigentlich nichts besonderes, aber mir gefällt der Gedanke, dass dieses eben noch so großmäulige Riesenvieh jetzt zerquetscht wird.
Die Frage die sich nun also stellen sollte: Liegt es an Bayonettas Vorbau, dass mir das Spiel zusagt, während der schwertschwingende Dante absolut nicht für Unterhaltung sorgen wollte? Letztlich gefällt mir das Setting einfach besser (Bayonetta ist eine Hexe und geht z.T. gegen Erzengel vor, während Dante ja immer nur die bösen jagte) und die durchgeknallten Combos finde ich auch mehr als ansprechend. Mit Bayonetta wurde also endlich ein Action-Adventure auf den Markt geworfen, welches mir das gewünschte Gameplay liefert – kloppen und ballern.
